Zentralamerikanische Migration ist ein Akt des Überlebens – und des Widerstands. Menschen fliehen vor Gewalt und politischer Instabilität, getragen von der Hoffnung auf Sicherheit. In seiner Ausstellung „Gefangen zwischen Hoffnung und Gewalt“ zeigt Gustavo Juárez diese Realität in eindringlichen, monochromen Bildern, durchbrochen von Farbakzenten als Zeichen von Mut und Zusammenhalt.
Die begleitende Diskussion im Lateinamerika Institut machte deutlich, wie stark Migration politisiert wird: verschärfte Grenzpolitik, Gewalt in Transitregionen und rechtsextreme Narrative prägen das Leben hunderttausender Menschen. Gleichzeitig entstehen solidarische Gegenbewegungen, die zeigen, dass Flucht auch kollektiver Protest ist.
Juárez’ Werke erinnern daran, dass hinter jeder Statistik ein Mensch steht. Seine Kunst fordert dazu auf, Migration mit Empathie zu betrachten – als Ausdruck von Hoffnung, Würde und Widerstandskraft.
Der ausführliche Bericht kann hier aufgerufen werden.
